06.05.2021 in Ratsfraktion

Antrag auf umgehende Beratung der SPD-Fraktion Ennepetal von August und November 2020 zur Ordnungspartnerschaft etc.

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Berichterstattung in der Westfalenpost (5.5.2021) von der Zerstörung des wunderschönen Pilz-Ensembles für kleine Kinder auf dem Sparkassenvorplatz hat uns schlichtweg entsetzt. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir zwei Anträge zum Thema Ordnungspartnerschaft und ein sauberes Stadtbild an kritischen Punkten gestellt. Bis heute - Monate später und nicht mehr weit von der Sommerpause entfernt - ist das Thema politisch nicht behandelt. Das gefällt uns überhaupt nicht. Man sieht an den Beispielen, die wir im beigefügten Antrag benennen, was in unserer Stadt passiert. Dem wollen wir mit mutigen Konzepten begegnen. Die Sicherheit unserer Bürger und Bürgerinnen steht über allem, unser guter Ruf als schöne Stadt soll nicht ramponiert werden.

Bitte leiten Sie den Antrag an die zuständigen Stellen weiter. Wir wollen das Thema definitiv kurzfristig öffentlich behandelt wissen, vor allen Dingen noch vor der Sommerpause.

Kopie dieser Email geht an die Medien.

Mit freundlichen Grüßen

Anita Schöneberg, Geschäftsführung/Pressesprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal

08.04.2021 in Allgemein

Peter Schnurbusch wird heute 80

 
Foto: A. Schöneberg

Aus der heutigen Ausgabe der Westfalenpost:

80 Jahre alt wird heute Peter Schnurbusch, der Ehrenvorsitzende der Ennepetaler SPD. Er blickt auf ein bewegtes Leben in Beruf und Kommunalpolitik zurück. In der Südstraße in Milspe – mitten im damaligen Arbeiterviertel – erblickte er das Licht der Welt.
Mit 14 Jahren wurde er Maschinenschlosser-Lehrling und später Industriekaufmann bei Peddinghaus in Gevelsberg. Er war dort auch Betriebsratsvorsitzender und in der IG Metall Mitglied der NRW-Tarifkommission, und er führte, als 1996/97 bei Peddinghaus die Lichter ausgingen, im Geschäftsführer-Amt die gegründete Arbeitnehmergesellschaft. „Es galt, die Produktion aufrechtzuerhalten und Arbeitsplätze zu retten in einer schlimmen und schwierigen Zeit“, sagt er rückblickend dazu.
Bis 2020 sachkundiger Bürger
Peter Schnurbusch genoss das Vertrauen der Peddinghäuser und setzte sich mit viel Engagement für sie ein. Im Jahre 2003 ging er in den Ruhestand, aber nicht als Kommunalpolitiker. Über 25 Jahre war er Mitglied des Rates der Stadt Ennepetal, führte lange umsichtig den Betriebsausschuss und war noch bis September 2020 sachkundiger Bürger in Ratsausschüssen. Immer bestens vorbereitet kam er zu den Sitzungen, hatte schon längst Ortsbesichtigungen vorgenommen.
Er ist und bleibt gefragter Mann in der heimischen SPD und ist als ein kundiger Gesprächspartner geschätzt, nicht nur bei seinen Parteifreunden. Bei den Kommunalwahlen erhielt Peter Schnurbusch übrigens immer mehr als 61 Prozent der abgegebenen Stimmen im Bezirk Milspe. „Ich freue mich jetzt über die Arbeit der jungen Leute in der SPD“, sagt der Witwer, der mit seiner Frau Anne 36 Jahre verheiratet war. Sie gingen schon zusammen zur Schule.
Bei Versammlungen der SPD ist er dabei und wenn wichtige Entscheidungen anstehen, sagt er seine Meinung. Seit 1982 ist er Mitglied der SPD. Schon viele Jahre vorher hatte er einen Aufnahmeantrag gestellt. „Man wollte mich zu dieser Zeit wohl nicht haben“, erzählt er gerne und lächelt dabei.
65 Jahre ist er CVJM-er in Milspe und zählt seit vielen Jahren zur Arbeiterwohlfahrt. Die Wohnungsbaupolitik lag ihm immer am Herzen. „Schöne Wohnungen für alle“ ist seine Devise. Als Aufsichtsratsmitglied der Gebau arbeitet er seit Jahren daran, auch jetzt im Alter.
Seinen Ehrentag verbringt der Geburtstagsjubilar im Hause seines Bruders in Voerde. hjs

31.03.2021 in Ortsverein

Entführung von drei Papageien endet doppelt glücklich

 

Aus der WP vom 31.03.2021:

Auch nach Rückgabe der Vögel halten SPD und Barbara Mittag Spendenzusagen aufrecht. Nützliches für Tierwelt angeschafft

von Hartmut Breyer

Ennepetal Für die betroffenen Papageien war es sicher keine gute Erfahrung, aber wenigstens hat die glücklich ausgegangene Entführung dreier Papageien aus dem Hülsenbecker Tal etwas Positives für die dortige Tierwelt nach sich gezogen.

Es war für viele ein Schock, als Ende Februar Graupapagei Charly sowie eine Venezuela-Amazone und eine Grünwangenamazone aus den Volieren im HülsenbeckerTal gestohlen worden waren (wir berichteten). Der SPD-Ortsverein Ennepetal und Fraktionsmitglied Barbara Mittag, die schon früher Vögel für das Hülsenbecker Tal gespendet hatte, reagierten umgehend und stellten jeweils 200 Euro für den Kauf neuer Tiere zur Verfügung. Und obwohl die Vogeldiebe Charly und Co. am nächsten Tag wieder zurück gegeben hatten, blieb es bei der Spendenzusage. Und so konnten nun nützliche Dinge angeschafft werden: ein Insektenhotel, Igelhäuser, Nistkästen und Futtersilos, eine Vogel-Transportbox sowie spezielles „Erlebnisfutter“ für die Papageien. Bürgermeisterin Imke Heymann, Stadtgärtner Michael Westenburg und die Tierpfleger Rita Hein und Sebastian Quadflieg freuten sich über die Spende. „Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die etwas Gutes tun wollten, erst für neue Vögel, und dann dabei geblieben sind“, sagte Heymann.

Barbara Mittag, der stellvertretender SPD-Vorsitzende Oliver Teske, Beisitzerin Anita Schöneberg und der heimische SPD-Bundestagskandidat Timo Schisanowski übergaben nun die Spende. Schöneberg betonte, dass sich die SPD dem Hülsenbecker Tal verbunden fühle – nicht zuletzt, weil der ehemalige SPD-Ratsherr Hans Jellinghausals dessen Vater gelte.

 

29.03.2021 in Ratsfraktion

Ergänzung von Straßenschildern: Hier Diskussion im Rat am 25.3.2021 zum Dr.-Textor-Ring

 

Folgende Ergänzung zur Diskussion im Rat am Donnerstag bezüglich Straßenschildern und Infos:

Das SPD-Ratsmitglied Theo Bicking, zugleich Vorsitzender des Heimatvereins Milspe, hat im Nachhinein noch die Idee "ins Spiel" gebracht, die Straßenschilder mit einem QR-Code zu versehen, damit Interessierte sich weiter informieren können. Es wäre erfreulich, wenn das seitens der Stadtverwaltung geprüft wird.

Mit freundlichen Grüßen

Anita Schöneberg, Pressesprecherin SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal

24.03.2021 in Ratsfraktion

Antrag der SPD Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal auf einen Masterplan Schulen in Ennepetal

 

Der folgende Antrag ist das Ergebnis der Diskussion in der letzten SPD-Fraktionssitzung. Es ist uns sehr wichtig, endlich und kurzfristig eine verbindliche Perspektive für alle Schulen an die Ennepetaler*innen über einen Masterplan zu geben. Geredet ist wahrlich genug, jetzt sind Taten gefragt. 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal möchte nach den vielen Gesprächen zur Sondierung von Meinungen in Ausschüssen und Arbeitskreisen nun endlich Taten folgen lassen. Wir beantragen daher ein Gesamtkonzept für alle Schulformen.
Es ist uns daran gelegen, kein Stückwerk vorzulegen, sondern unter Einbeziehung grundlegender Daten die Überplanung für moderne Schulen so weit wie möglich abstimmungsreif vorzulegen.
Begründung:
Unser schulpolitisches Team in der Fraktion beschäftigt sich seit sehr langer Zeit mit dem Thema Schulen. Auch das Wahlprogramm der SPD für die Legislaturperiode 2020-2025 trifft hierzu eindeutige Aussagen. Was wir im Detail wollen:

  • Die drei Grundschulstandorte des Wassermaus-Verbundes sollen erhalten bleiben und weiter ertüchtigt werden. Nach Aussagen der Bezirksregierung kann Rüggeberg als Standort so lange erhalten bleiben, wie es 15 neue Anmeldungen gibt und die Gesamtschülerzahl 46 erreicht. Das sehen wir für weitere Jahre als gesichert an.
  • Im Grundschulbereich wünschen wir eine Lösung für die Grundschule Voerde Nord, die bekanntlich über lange Monate nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt werden kann.
  • Für die Sekundarschule sehen wir nach vielen Gesprächen die Möglichkeit, den Standort Amselweg, wie von uns schon seit Jahren gefordert, zu erweitern (Mensa, Differenzierungsklassen) und den
  • Standort Breslauer Platz zu Gunsten der bald frei werdenden ehemaligen Schule Friedenshöhe aufzugeben. Dort gibt es Turnhalle, Pausenhalle und Klassenräume, die auch eine weitere Differenzierung im Schulkonzept der Sekundarschule für offene Lernformen und zeitgemäße Raumkonzeptionen ermöglichen. Am Breslauer Platz sind mehr als 300 Schüler*innen, es gibt keinerlei Kapazitäten und keine Differenzierungsräume. Das muss sich schnellstens ändern.
  • Das Reichenbach-Gymnasium ist vollends ertüchtigt und dürfte aufgrund geringerer Schülerzahlen auch keine Erweiterung erwarten lassen.

Wir wollen den Eltern gegenüber Klarheit schaffen. Dabei spielen rein interessengeleitete Argumente für uns keine entscheidende Rolle. Vielmehr streben wir so schnell wie möglich einen Masterplan für alle Schulen in Ennepetal an und bitten um Unterstützung im Interesse einer anständigen und verlässlichen Perspektive für unsere Familien.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Volker Rauleff, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal Für das schulpolitische Team der SPD-Fraktion:
Anita Schöneberg, Harald Heuer, Dr. Petra Kappe