02.09.2020 in Kommunalpolitik

Wahlstände der SPD Ennepetal mit Olaf Schade, Landratskandidat und Janine Schulze, Kandidatin Ruhrparlament

 

Am Samstag, 5.9.2020, stehen Olaf Schade, Landratskandidat für den Ennepe-Ruhr-Kreis und Janine Schulze, Juso- Vorsitzende aus Ennepetal und Kandidatin für das Ruhrparlament ab 11:00 Uhr für Fragen zur Verfügung.
Wo: Am Stand der SPD Ennepetal auf dem Marktplatz in Milspe.

„Das beliebte SPD-Schnurrad kommt wieder zum Einsatz“, so SPD-Pressesprecherin Anita Schöneberg. „Attraktive Preise und interessante Informationen warten auf die Gewinner.“
 

02.09.2020 in Allgemein

Neues Museum in Altenvoerde

 

Über das neue Museum "MIMUSE" berichtet unser Ratmitglied Dr. Petra Kappe:

"Zusammen mit meinem Enkel habe ich schon eine stattliche Anzahl unserer Ennepetaler Füchse aufgespürt. Von der Vollzähligkeit sind wir noch weit entfernt. Aber Roman Kruzycki hat sie alle 

komplett. Der Gründer des „MIMUSE“ bewahrt Fotografien von jedem einzelnen Exemplar in einem Ordner auf. Insgesamt sind es 66 im Stadtgebiet. Und in Kürze bekommt die Altenvoerder 

Fuchsfamilie wieder Zuwachs. Für das MIMUSE, das Minimuseum Ennepetal in der Mittelstraße, hat der vielseitig engagierte Roman Kruzyki einen neuen Fuchs entworfen. Das Besondere: nur 

der Fuchskopf ist ausgestaltet, er hat das Wappen der Stadt im Auge, genau das Sammlungs- und Forschungsgebiet des Museums also. Der Körper hingegen ist noch unbehandelt. Er soll als 

Gästebuch dienen und mit der Zeit heranwachsen - ebenso wie das Museum in der „Dr.-Fuchs-Höhle“ - durch die Beiträge vieler Menschen zu einem gemeinschaftlichen Ganzen.

 

Das MIMUSE ist eine sprudelnde Quelle über die Geschichte unserer Stadt und eine tolle Bereicherung. In der Mittelstraße in Altenvoerde liegt das kleine Museum mittendrin. Der Standort 

ist auch als verbindende Brücke zwischen Milspe und Voerde ideal. Geschichte schafft Verständnis 

und fördert den Zusammenhalt. Das Projekt von Roman Kruzycki beeindruckt mich sehr. So viel persönliches Engagement, Wissen und Verstehen verdient größte Anerkennung. Ich bin dankbar für die ausführliche, ganz besondere Museumsführung. Im Gespräch gab es viele Anknüpfungspunkte an eigene Erinnerungen und die Erzählungen von Eltern und Großeltern. Die Bierflasche der Brauerei Altenloh am Brink war beileibe nicht das einzige Objekt, das mich staunen machte."

31.08.2020 in Ratsfraktion

Sachstand Ersatzhaltestelle Hasperbach

 

Seit nunmehr einem Jahr müssen die Bürger in Hasperbach mit einer Ersatzbushaltestelle ohne Wetterschutz und Sitzgelegenheit leben. Die SPD-Fraktion bringt das Thema mit einem Schreiben an Frau Bürgermeisterin Heymann erneut auf die Agenda:

Sehr geehrte Frau Heymann,

nichts hält so lange wie ein Provisorium, sagt der Volksmund. Das bedeutet aber nicht, dass jedes Provisorium gut ist. Seit einem Jahr nun leben die Bürgerinnen und Bürger in Hasperbach mit der verlegten Bushaltestelle Hasperbach Mühle an der Hagener Straße in Fahrtrichtung Hagen. Die Ersatzhaltestelle der VER war nötig geworden, da die Originalhaltestelle aufgrund einer Absenkung der Rinne zwischen Fahrbahn und Busbucht nicht mehr angefahren werden kann. Die Ersatzhaltestelle bietet den wartenden Fahrgästen aber weder eine Unterstellmöglichkeit noch Sitzgelegenheiten. Daher halten wir die Durchführung der notwendigen Instandsetzung, für die Straßen.NRW zuständig ist, für dringlich und fragen nochmals an, wann mit der Fertigstellung zu rechnen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Petra Kappe

Fraktionsgeschäftsführerin

30.08.2020 in Ortsverein

Unsere Wahlstände

 

Gute Gespräche, freundliche Begegnungen!
Von heute an nur noch 2 Wochen bis zur Kommunalwahl am 13.9.2020 ☀️!

Die SPD Ennepetal ist dafür sehr gut aufgestellt. „Die Ennepetaler Bürgerschaft honoriert vor allem, dass wir uns in den letzten Jahren unermüdlich für ihre Belange eingesetzt haben,“ so Anita Schöneberg. „Immer wieder trafen wir uns zu SPD vor Ort, wenn es Themen gab. So entstand ein fortwährender Dialog auf Augenhöhe.“

Info zu den nächsten 6 Wahlständen:
Dienstags 14:00 - 16:00 Uhr Voerder Wochenmarkt
Donnerstags 10:00 - 12:00 Uhr
Milspe Wochenmarkt
Samstags 10:00 h - 12:00 Uhr
Marktplatz Milspe

Gerne unterstützen wir Sie bei der Briefwahl. Bitte sprechen Sie uns an!

26.08.2020 in Ratsfraktion

SPD vor Ort: Grasskifahren am Oertchen

 

Hier der Bericht von Hartmut Breyer, WR/WP Ennepetal vom 26.8.2020

Skigemeinschaft plant neues Angebot für den Vereinsnachwuchs auf Homberge. Mobiler Lift soll angeschafft werden. Nachbarn fürchten Lärm und höheres Verkehrsaufkommen

Vom Starthügel am Örtchen sollen die Grasskifahrer die Wiese hinunter bis zur Hecke in Höhe des Vereinsheims hinabrollen. Anschließend könnten sie sich von dem mobilen Lift wieder hinaufziehen lassen. 

Beim „SPD vor Ort“ erläutern Vertreter der SGE das Vorhaben.
Vom Starthügel am Örtchen sollen die Grasskifahrer die Wiese hinunter bis zur Hecke in Höhe des Vereinsheims hinabrollen. Anschließend könnten sie sich von dem mobilen Lift wieder hinaufziehen lassen.

Die Pläne der Skigemeinschaft Ennepetal (SGE), auf der vereinseigenen „Teufelswiese“ auf Homberge Grasskifahren anzubieten, stoßen in der Nachbarschaft auf Ablehnung. In einem Gespräch mit den Anwohnern sowie bei einem „SPD vor Ort“ trat der Vereinsvorstand Befürchtungen entgegen, dass dort künftig eine große Zahl von Skifahrern aus Nah und Fern aktiv werden könnte und für den mobilen Lift, der dort zum Einsatz kommen soll, erheblich in die Natur eingegriffen werde. Die Gegner des Vorhabens – eine Handvoll Häuser stehen nahe der Wiese – äußern die Sorge, dass der Verkehr auf der schmalen Zuwegung zunimmt und Wege zugeparkt werden.

Die SGE möchte das Grasskifahren anbieten, um Vereinsmitgliedern das – im Winter in Ennepetal ohnehin nur noch selten mögliche – Skifahren von Frühjahr bis Herbst zu ermöglichen. Die Vorsitzende Inge Sander betont, dass aus versicherungstechnischen Gründen nur Vereinsmitglieder das Angebot nutzen könnten. Einen öffentlichen Betrieb werde es nicht geben. Insbesondere solle die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Fokus stehen. Die Ausrüstung müssten die Aktiven selbst mitbringen, eventuell werde der Verein einige Grasskier bereitstellen.

Beim „SPD vor Ort“ erklärte einer der Anwohner, dass er alles für richtig halte, was die Skigemeinschaft vorhabe – „nur nicht hier“. Er formulierte die Erwartung an die Sozialdemokraten, dass ein solches Angebot an der Stelle nicht ermöglicht werde. SGE-Geschäftsführer Joram Isken äußerte die gegenteilige Erwartung: dass das Grasskifahren dort möglich gemacht werde.

Zu dem Termin hatte Ratsmitglied Anita Schöneberg, die den Bezirk vertritt, eingeladen. Sie sehe als größtes Problem, dass die Skigemeinschaft nicht mit der Nachbarschaft gesprochen habe, sagte sie.

Die SGE hatte für die Anschaffung des Lifts Mittel aus dem Landesprogramm „Vital.NRW“ beantragt. Der Projektausschuss des Vereins „Ennepe.Zukunft.Ruhr“, der die Mittelvergabe in der heimischen Region steuert, beurteilte das Projekt als förderungswürdig (wir berichteten).
Das Konzept der SGE, das der Verein den Anwohnern vorlegte, sieht vor, das Grasskifahren von Ende April bis Ende September anzubieten. Einmal pro Woche soll es ein etwa eineinhalb- bis zweistündiges Training geben. Mit maximal acht bis zehn Teilnehmern rechne man pro Trainingseinheit, dafür müssten mindestens vier Betreuungspersonen vor Ort sein: jemand, der sich um den Liftbetrieb kümmert, Übungsleiter mit Unterstützung sowie jemand, der für Ausgabe und Betreuung des Trainingsmaterials und Öffnung der Sanitäranlagen zuständig ist. Beim Grasskifahren fahren die Sportler auf 50 bis 60 Zentimeter langen Ketten, die auf dem Gras aufliegen. Es beschädige die Grasfläche nicht, betonte SGE-Jugendtrainer Jörg Püttmann.
Bei dem Lift handele es sich den Vereinsvertretern zufolge um einen „Babylift“. Dabei würden die Skifahrer an einem niedrig geführten Seil mit Bügeln den Hang hoch gezogen. Der Lift ist transportabel und werde laut SGE-Vorstand im Betrieb kaum sichtbar sein. Es müssten zwei Punktfundamente als Fixierungspunkte für das sichere Aufstellen gegossen werden. Einen größeren Eingriff in die Landschaft werde es nicht geben. Gestartet werden soll auf dem bisherigen Starthügel an der „Teufelswiese“, die etwa 150 Meter lange Strecke würde in Höhe der „Andi-Hütte“ des Skiclubs am Örtchen enden.

Eine Vertreterin der Anwohner, die das Vorhaben verhindern wollen, trug die Kritikpunkte vor: Es gebe bauliche Veränderungen auf der Skiwiese, der Boden würde verdichtet, so dass eine landschaftliche Nutzung nicht mehr möglich sei und es werde Lärm durch den Betrieb geben. Zudem sei ein höheres Verkehrsaufkommen zu befürchten und die Zuwegung und das Parken seien problematisch. „Wir möchten uns nicht als Spielverderber darstellen lassen, aber wir wohnen nicht an einem Sportplatz“, sagte sie.

Stadtplaner Ulrich Höhl erläuterte, dass der Flächennutzungsplan für den Bereich Grünfläche mit der Zweckbestimmung „Kleingärten“ vorsehe – rein theoretisch könnte also die Kleingartenanlage Homberge in diese Richtung erweitert werden. Die Wiese liege nicht im Landschaftsschutzgebiet und es gebe einen gültigen Bebauungsplan aus den 80er Jahren – der beinhalte den Bereich bis hinunter zu dem Heckenstreifen, an der die Grasskipiste der SGE enden soll. Die Stadtverwaltung bewertet das Projekt als genehmigungsfreies Vorhaben. Es handele sich um ein privates Grundstück, die mobile Liftanlage bedürfe keiner Baugenehmigung, erklärte Ulrich Höhl.

Am Ende des Ortstermins wurde vereinbart, dass noch einmal Gespräche bezüglich der Zuwegung und der im Zusammenhang mit dem Projekt entstehenden Verkehre geführt werden sollen.

Foto: Harald Heuer