Janine Schulze

Ruhrparlament

Alter 28 Jahre
Beruf Referentin Unternehmenskommunikation
Telefon 0176/42060990
E-Mail janine.schulze(at)spd-ennepetal.de
Ich möchte für Sie in das Ruhrparlament, weil... es an der Zeit ist, auch mal über Stadtgrenzen hinauszudenken, um so gemeinsam als Ruhrgebiet unsere Zukunft zu gestalten.
Politische Schwerpunkte Mobilität, Bildung, Umwelt & Tourismus
Hobbies Langstreckenlauf, Taekwondo, reisen
Ich bringe Erfahrung mit aus... dem Ehrenamt, der Öffentlichkeitsarbeit und ersten, aktiv-politischen Jahren
Meine Motivation zu einer Kandidatur für das Ruhrparlament ziehe ich aus... dem Wunsch, neue und junge Ideen miteinzubringen und die Möglichkeiten des Ruhrparlaments im Sinne jeder der Städte unseres Kreises ausschöpfen zu können
Mein Leitspruch

Von nichts kommt nichts!

 

Unsere Kandidatin für das Ruhrparlament Janine Schulze möchte in Zukunft die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in das Ruhrparlament tragen. Die 28-Jährige ist Vorsitzende der Jungorganisation der SPD (Jusos) in Ennepetal und engagiert sich seit vielen Jahren in Ennepetaler Vereinen.  


„Es ist an der Zeit, auch mal über die Stadtgrenzen hinauszudenken, um so gemeinsam als Ruhrgebiet unsere Zukunft zu gestalten. Besonders in Sachen Mobilität, Bildung, Umwelt und Tourismus ist eine Vernetzung wichtig, um ein attraktives und vielfältiges regionales Angebot zu schaffen.“

Was ist das Ruhrparlament? Wie wird dieses gewählt?
Informationen zum Ruhrparlament, zur anstehenden Wahl und zum Wahlprogramm der SPDRuhr erhalten Sie unter folgenden Links:

https://www.rvr.ruhr/

Infoflyer Ruhrparlament 

RuhrSPD-Kandidatenliste 

RuhrSPD-Wahlprogramm

Weitere Infos zu unserer Kandidatin finden Sie unter der Homepage und Social-Media-Seiten der Jusos Ennepetal:

www.jusos-ennepetal.de

Interview der Kandidatin

Unsere Kandidatin berichtet im nachfolgenden Interview über ihre Beweggründe für die Kandidatur und warum es an der Zeit ist, dass dieses Parlament zukünftig durch Bürgerinnen und Bürger gewählt wird: 

Bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr dürfen zum ersten Mal BürgerInnen das Ruhrparlament wählen. Inwiefern ist das etwas Besonderes für dich als Nominierte?

Ich glaube, dass die Wahl durch die Bürgerinnen und Bürger eine ganz neue Chance für das Ruhrparlament sein kann, um sich neu aufzustellen. Durch diese Mitbestimmung können die Wählerinnen und Wähler die Entwicklungen im Ruhrgebiet viel gezielter mitgestalten, denn sie können darüber entscheiden, wer für sie am ehesten ihre Wünsche in dieses Parlament hineintragen und sich für diese einsetzen kann. Umso mehr hoffe ich, dass ich diese Bürgerwünsche in meinen Ideen für das Ruhrgebiet beinhalte und einen Platz in diesem Gremium erhalte, um in Zukunft die Realisierungen im Ruhrparlament voranzutreiben.

Vielleicht auch, weil die BürgerInnen nie selbst das Ruhrparlament wählen konnten, kennen es viele Menschen nicht. Zudem steht es etwas im Schatten anderer Wahlen in Stadt und Kreis. Erkläre uns doch mal: Wofür steht das Ruhrparlament und was sind die Aufgaben?

Das Ruhrparlament vereint alle Kreise und Städte der Region Ruhrgebiet, vertreten durch Repräsentanten und die Oberbürgermeister und Landräte. Bisher wurden die Mitglieder dieser Versammlung durch die jeweiligen Räte bzw. durch die Kreistage gewählt und entsendet, ab 2020 können erstmalig wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Metropole Ruhr die Vertreterinnen und Vertreter direkt wählen. Das Ruhrparlament setzt sich für das Wohl der Region ein: Es dient dabei als Netzwerker und Koordinator zwischen den einzelnen Städten und Kreisen und auch als Projektträger für das Ruhrgebiet, wie zum Beispiel für die „Route der Industriekultur“. Es ist für die staatliche Regionalplanung im Ruhrgebiet zuständig und ist Träger bedeutender Infrastrukturprojekte. Weitere Aufgaben sind Schutz und Pflege der Umwelt sowie die regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung. 

Warum ist deine Kandidatur gerechtfertigt? Welche Ziele setzt du dir? Für welche Themen setzt du dich ein?

Immer wieder hieß es in den letzten Jahren, dass endlich mehr „junge Leute“ mitreden sollten, um ihre Zukunft mitzugestalten – ich bin bereit dazu und möchte im Dialog das Ruhrgebiet der Zukunft gestalten. Ich möchte mich besonders in Themen wie Mobilität, Bildung, Umwelt und Tourismus einbringen. Wir stehen vor großen Herausforderungen durch den Strukturwandel und dürfen bei allem Fortschritt die ökologische Komponente nicht vergessen. Wir verfügen über das dichteste Autobahn- und Schienennetz, aber besitzen landesweit auch die höchste Arbeitslosigkeit. Es gibt viele Themen, die nicht städteintern bewältigt werden können, sondern als Gemeinschaftsprojekt einer Region viel eher realisierbar sind.

Mit 28 Jahren bist du schon viel rumgekommen. Hier in Ennepetal geboren, hat es dich dann irgendwann nach Hamburg und sogar noch weiter nördlich nach Finnland gezogen. Und jetzt bist du trotzdem wieder hier. Was macht für dich das Ruhrgebiet aus?

Für mich ist das Ruhrgebiet etwas Einzigartiges – der größte deutsche Ballungsraum, aber dennoch bin ich schnell in der Natur und auf dem Land, wenn ich das möchte. Eigentlich gibt es für jeden hier den richtigen Lebensraum. Und auch, wenn im Dezember 2018 mit der Schließung der letzten Zeche das Ende einer Ära eintrat: Das Ruhrgebiet ist für immer mit seiner Bergwerkshistorie verbunden. Und die lebt beispielsweise in der ganz besonderen Herzlichkeit und der teils kodderschnauzigen Art der Bewohner des Ruhrgebiets weiter.

„Die ist doch so jung- die hat doch keine Ahnung vom Leben und hat bestimmt noch nie gearbeitet!“ Wenn jemand das über dich sagen sollte, was hältst du dem entgegen? 

Natürlich bin ich jung – aber vielleicht ist genau das mein Vorteil. Ich bin in meinen Themen vielleicht noch nicht so festgefahren und traue mich auch mal, querzudenken. Möglicherweise bin ich dadurch an manchen Stellen offener in Diskussionen als andere. Und Erfahrungen, sei es in der Arbeitswelt wie auch generell habe auch ich schon gesammelt – natürlich nicht so viele, wie jemand, der kurz vor seiner Rente steht. Aber ich glaube, das sollte auch nicht unbedingt als schwerwiegendes Kriterium bei der Wahl der Mitglieder des Ruhrparlaments im Vordergrund stehen, da sind meiner Meinung nach andere Aspekte wichtiger.

Neben der Politik hast du noch andere Interessensfelder, wie zum Beispiel den Sport, wo man nicht selten sein größter Gegner ist und es heißt, sich durchzubeißen. Wie viel Kämpfernatur und Aufopferungsbereitschaft stecken in dir?

Ich bin leidenschaftliche Kampfsportlerin und Läuferin – diese Sportarten brauchen Fleiß und Durchhaltevermögen, um weiterzukommen. Ohne Training läuft sich kein Marathon und so manches Mal habe ich im Training schon geflucht und mich gefragt, was ich hier eigentlich mache – aber, wenn man dann am Ende glücklich über die Ziellinie läuft oder einen Wettkampf gewonnen hat, weiß man, warum man so viel Zeit und Kraft investiert hat.

Warum brauchen wir eine junge Dame wie dich im Ruhrparlament? Warum bist du die richtige Wahl?

Ich möchte mit neuen, jungen Ideen ins Ruhrparlament starten und meine Zukunft mitgestalten – schließlich bin ich es, die auch in Zukunft ein glückliches Leben im Ruhrgebiet führen möchte. Besonders wichtig ist mir dabei, die Gestaltung im Dialog mit den anderen Bürgerinnen und Bürgern voranzutreiben, besonders mit jungen Menschen des Potts. Dies soll glaubwürdig und auf einer direkten Ebene geschehen, sodass wir gemeinsam unsere Heimat für die Zukunft gestalten können.

 

 

Farbe bekennen!

Mitglied werden

Nächste Termine

Alle Termine öffnen.

17.08.2020, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr SPD-Ratskandidatin Nina Braun stellt sich in Rüggeberg vor