Röspel setzt Zeichen gegen Kindersoldaten

Veröffentlicht am 13.02.2019 in MdB und MdL

Auch in diesem Jahr hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages Abgeordnete, Mitarbeiterinnen und Gäste dazu aufgerufen ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten zu setzen. Der heimische SPD-Abgeordnete René Röspel beteiligte sich wieder an der Aktion und verewigte seinen roten Handabdruck auf Papier. Seine klare Position: „Waffen gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen!“ Die gesammelten Handabdrücke leitet die Kinderkommission an die Vereinten Nationen weiter.
Am 12. Februar 2002 trat das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern als Soldaten in Kraft, dem bisher 168 Länder beigetreten sind. Auch wenn es einige Fortschritte gibt, werden in vielen Ländern der Welt immer noch Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht. Der „Red Hand Day“ erinnert jährlich daran, dass laut UNICEF noch immer bis zu 250 000 Kinder und Jugendliche in vielen Ländern der Welt von Streitkräften oder bewaffneten Gruppen rekrutiert und als Kämpfer eingesetzt werden.
„Weltweit setzen Kinder, Jugendliche und Erwachsene am 12. Februar mit roten Händen ein Zeichen gegen Kindersoldaten“, macht Röspel deutlich und ergänzt: „Kinder und Jugendliche leiden am meisten unter den Folgen von Krieg und Gewalt.“ Auch in Hagen und dem EN-Kreis haben Kinder, die Schreckliches erlebt haben, ein neues Zuhause gefunden. Schön wäre es, „wenn der Red Hand Day irgendwann nicht mehr nötig ist und es weltweit keine Kindersoldaten mehr gibt“, hofft Röspel.

Bild RedHandDay.jpg:
Protest gegen den Einsatz von Kindersoldaten: Auch René Röspels roter Handabdruck wird von der Kinderkommission des Bundestages an die UNO geschickt.

 

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