11.05.2021 in Ratsfraktion

Anträge der SPD-Fraktion zur Sicherheit und Ordnung in der Stadt

 
(Privat)

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

mit dem beigefügten Antrag zu Bericht und Vorgehensweise zu den jahrelangen Verzögerungen beim "Hotel Lion" kommen wir vielen Anfragen aus der Ennepetaler Bevölkerung nach. Wie Sie wissen, haben wir in nahezu jeder entsprechenden Sitzung seit Jahren danach gefragt. Irgendwann reißt auch der letzte Geduldsfaden, nachdem nun über die Wintermonate trotz Gefahrenlage durch gefrorenes Wasser auf dem Gehsteig aus den offenen Rohren vom Dach nichts passiert ist. Wir finden, das geht so nicht weiter.

Bei der Gelegenheit lassen Sie uns erneut auf unsere Anträge zu Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt, hier im Ortsteil Milspe, zurückkommen. Wir senden Ihnen anbei 2 Fotos von Bürgern aus Milspe von heute mit, die Graffiti bzw. das leidige Müllproblem dokumentieren. Allmählich wird auch dem Letzten klar sein, dass das so nicht weitergehen kann. Wir müssen seitens der Politik und der Verwaltung dringend Maßnahmen ergreifen, damit das Image unserer schönen Heimatstadt Ennepetal nicht leidet.

Mit freundlichen Grüßen

Anita Schöneberg, Geschäftsführerin SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal

10.05.2021 in Ratsfraktion

Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal: „Pflanzung von sog. Geburtsbäumchen“

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal beantragt, in Bezug zu Klima- und Artenschutz ein Konzept zu beraten, das unter dem Begriff „Geburtsbäumchen“ Pflanzungen auf privaten Grundstücken zur Geburt von Ennepetaler Kindern vorsieht. Möglich wäre auch, auf einem Gelände der Stadt Ennepetal, bspw. auf Streuobstwiesen, eine Baumpflanzung für jedes neu geborene Ennepetaler Kind vorzunehmen.

Begründung:
Wir haben uns in unserer Stadt Ennepetal erfreulicherweise dem Klimaschutz verpflichtet. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal hält „Geburtsbäumchen“ für einen Baustein dazu. Uns geht es vor allem um den Klima- und Artenschutz. Doch auch Eltern und Kinder haben langfristig viel vom Geburtsbäumchen. Sei es bei der Pflege des Baumes oder beim gemeinsamen Apfelpflücken im Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung
Die Eltern aus Ennepetal könnten sich ein Geburtsbäumchen nach Terminabsprache in einem Ennepetaler Gartenbaubetrieb abholen, eventuell gesponsort.
Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen alten, regionalen und robusten Apfelbaumsorten. Diese überzeugen unter anderem durch ihren Geschmack und ihre regionale Anpassung an Klima und Boden. „Gerade Bäume sind echte Klimaretter, da sie das klimaschädliche CO2 binden und Sauerstoff freisetzen“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz, Dr. Petra Kappe (SPD). Außerdem seien sie ein wichtiger Lebensraum von Bienen, zahlreichen weiteren Insekten und anderen Tieren und somit ebenfalls bedeutend für den Artenschutz.
Solch ein Geburtsbäumchen kann zum Beispiel im eigenen Garten oder auf dem Grundstück von Verwandten gepflanzt werden. Um ein Bäumchen ausgehändigt zu bekommen, benötigen die Eltern einen Nachweis über die Geburt des Kindes, aus dem hervorgeht, dass es 2021 geboren wurde und in Ennepetal lebt. Das kann zum Beispiel der Mutterpass oder die Geburtsurkunde des Kindes sein.

Mit freundlichen Grüßen
Anita Schöneberg/Dr. Petra Kappe
Geschäftsführerin/Stv. Vorsitzende Umweltausschuss
 

06.05.2021 in Ratsfraktion

Antrag auf umgehende Beratung der SPD-Fraktion Ennepetal von August und November 2020 zur Ordnungspartnerschaft etc.

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Berichterstattung in der Westfalenpost (5.5.2021) von der Zerstörung des wunderschönen Pilz-Ensembles für kleine Kinder auf dem Sparkassenvorplatz hat uns schlichtweg entsetzt. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir zwei Anträge zum Thema Ordnungspartnerschaft und ein sauberes Stadtbild an kritischen Punkten gestellt. Bis heute - Monate später und nicht mehr weit von der Sommerpause entfernt - ist das Thema politisch nicht behandelt. Das gefällt uns überhaupt nicht. Man sieht an den Beispielen, die wir im beigefügten Antrag benennen, was in unserer Stadt passiert. Dem wollen wir mit mutigen Konzepten begegnen. Die Sicherheit unserer Bürger und Bürgerinnen steht über allem, unser guter Ruf als schöne Stadt soll nicht ramponiert werden.

Bitte leiten Sie den Antrag an die zuständigen Stellen weiter. Wir wollen das Thema definitiv kurzfristig öffentlich behandelt wissen, vor allen Dingen noch vor der Sommerpause.

Kopie dieser Email geht an die Medien.

Mit freundlichen Grüßen

Anita Schöneberg, Geschäftsführung/Pressesprecherin der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal

08.04.2021 in Allgemein

Peter Schnurbusch wird heute 80

 
Foto: A. Schöneberg

Aus der heutigen Ausgabe der Westfalenpost:

80 Jahre alt wird heute Peter Schnurbusch, der Ehrenvorsitzende der Ennepetaler SPD. Er blickt auf ein bewegtes Leben in Beruf und Kommunalpolitik zurück. In der Südstraße in Milspe – mitten im damaligen Arbeiterviertel – erblickte er das Licht der Welt.
Mit 14 Jahren wurde er Maschinenschlosser-Lehrling und später Industriekaufmann bei Peddinghaus in Gevelsberg. Er war dort auch Betriebsratsvorsitzender und in der IG Metall Mitglied der NRW-Tarifkommission, und er führte, als 1996/97 bei Peddinghaus die Lichter ausgingen, im Geschäftsführer-Amt die gegründete Arbeitnehmergesellschaft. „Es galt, die Produktion aufrechtzuerhalten und Arbeitsplätze zu retten in einer schlimmen und schwierigen Zeit“, sagt er rückblickend dazu.
Bis 2020 sachkundiger Bürger
Peter Schnurbusch genoss das Vertrauen der Peddinghäuser und setzte sich mit viel Engagement für sie ein. Im Jahre 2003 ging er in den Ruhestand, aber nicht als Kommunalpolitiker. Über 25 Jahre war er Mitglied des Rates der Stadt Ennepetal, führte lange umsichtig den Betriebsausschuss und war noch bis September 2020 sachkundiger Bürger in Ratsausschüssen. Immer bestens vorbereitet kam er zu den Sitzungen, hatte schon längst Ortsbesichtigungen vorgenommen.
Er ist und bleibt gefragter Mann in der heimischen SPD und ist als ein kundiger Gesprächspartner geschätzt, nicht nur bei seinen Parteifreunden. Bei den Kommunalwahlen erhielt Peter Schnurbusch übrigens immer mehr als 61 Prozent der abgegebenen Stimmen im Bezirk Milspe. „Ich freue mich jetzt über die Arbeit der jungen Leute in der SPD“, sagt der Witwer, der mit seiner Frau Anne 36 Jahre verheiratet war. Sie gingen schon zusammen zur Schule.
Bei Versammlungen der SPD ist er dabei und wenn wichtige Entscheidungen anstehen, sagt er seine Meinung. Seit 1982 ist er Mitglied der SPD. Schon viele Jahre vorher hatte er einen Aufnahmeantrag gestellt. „Man wollte mich zu dieser Zeit wohl nicht haben“, erzählt er gerne und lächelt dabei.
65 Jahre ist er CVJM-er in Milspe und zählt seit vielen Jahren zur Arbeiterwohlfahrt. Die Wohnungsbaupolitik lag ihm immer am Herzen. „Schöne Wohnungen für alle“ ist seine Devise. Als Aufsichtsratsmitglied der Gebau arbeitet er seit Jahren daran, auch jetzt im Alter.
Seinen Ehrentag verbringt der Geburtstagsjubilar im Hause seines Bruders in Voerde. hjs

31.03.2021 in Ortsverein

Entführung von drei Papageien endet doppelt glücklich

 

Aus der WP vom 31.03.2021:

Auch nach Rückgabe der Vögel halten SPD und Barbara Mittag Spendenzusagen aufrecht. Nützliches für Tierwelt angeschafft

von Hartmut Breyer

Ennepetal Für die betroffenen Papageien war es sicher keine gute Erfahrung, aber wenigstens hat die glücklich ausgegangene Entführung dreier Papageien aus dem Hülsenbecker Tal etwas Positives für die dortige Tierwelt nach sich gezogen.

Es war für viele ein Schock, als Ende Februar Graupapagei Charly sowie eine Venezuela-Amazone und eine Grünwangenamazone aus den Volieren im HülsenbeckerTal gestohlen worden waren (wir berichteten). Der SPD-Ortsverein Ennepetal und Fraktionsmitglied Barbara Mittag, die schon früher Vögel für das Hülsenbecker Tal gespendet hatte, reagierten umgehend und stellten jeweils 200 Euro für den Kauf neuer Tiere zur Verfügung. Und obwohl die Vogeldiebe Charly und Co. am nächsten Tag wieder zurück gegeben hatten, blieb es bei der Spendenzusage. Und so konnten nun nützliche Dinge angeschafft werden: ein Insektenhotel, Igelhäuser, Nistkästen und Futtersilos, eine Vogel-Transportbox sowie spezielles „Erlebnisfutter“ für die Papageien. Bürgermeisterin Imke Heymann, Stadtgärtner Michael Westenburg und die Tierpfleger Rita Hein und Sebastian Quadflieg freuten sich über die Spende. „Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die etwas Gutes tun wollten, erst für neue Vögel, und dann dabei geblieben sind“, sagte Heymann.

Barbara Mittag, der stellvertretender SPD-Vorsitzende Oliver Teske, Beisitzerin Anita Schöneberg und der heimische SPD-Bundestagskandidat Timo Schisanowski übergaben nun die Spende. Schöneberg betonte, dass sich die SPD dem Hülsenbecker Tal verbunden fühle – nicht zuletzt, weil der ehemalige SPD-Ratsherr Hans Jellinghausals dessen Vater gelte.