09.07.2021 in Allgemein

Flagge zeigen gegen Atomwaffen - Flaggentag der Mayors for Peace

 
Foto: Stadt Ennepetal

Im Februar beauftragte der Rat der Stadt Ennepetal Bürgermeisterin Imke Heymann mit großer Mehrheit, der Organisation „Mayors for Peace – Bürgermeister für den Frieden“ beizutreten.
„Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verantwortlich sind, versucht „Mayors for Peace“ durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. 1991 wurde sie vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert.
8.000 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern gehören heute der Organisation an, davon über 700 aus Deutschland.
Noch immer bedrohen mehr als 13.000 Atomwaffen die Menschheit. Um sich für die Abschaffung dieser furchtbaren Massenvernichtungswaffen einzusetzen, zeigen am 8. Juli die deutschen Mitglieder der Mayors for Peace Flagge.
Bürgermeisterin Imke Heymann hisste heute Vormittag die Flaggen am Ennepetaler Rathaus: „Der 8. Juli ist ein besonderer Tag, denn diese Aktion ist wichtiger denn je. Gerade erst stellte das Friedensforschungsinstitut SIPRI fest, dass vorhandene Atomwaffenarsenale umfassend modernisiert und mehr Atomwaffen als bisher einsatzbereit gehalten werden. Eine friedliche Welt kann es nur ohne Atomwaffen geben und deshalb zeigt Ennepetal heute gern Flagge.

08.04.2021 in Allgemein

Peter Schnurbusch wird heute 80

 
Foto: A. Schöneberg

Aus der heutigen Ausgabe der Westfalenpost:

80 Jahre alt wird heute Peter Schnurbusch, der Ehrenvorsitzende der Ennepetaler SPD. Er blickt auf ein bewegtes Leben in Beruf und Kommunalpolitik zurück. In der Südstraße in Milspe – mitten im damaligen Arbeiterviertel – erblickte er das Licht der Welt.
Mit 14 Jahren wurde er Maschinenschlosser-Lehrling und später Industriekaufmann bei Peddinghaus in Gevelsberg. Er war dort auch Betriebsratsvorsitzender und in der IG Metall Mitglied der NRW-Tarifkommission, und er führte, als 1996/97 bei Peddinghaus die Lichter ausgingen, im Geschäftsführer-Amt die gegründete Arbeitnehmergesellschaft. „Es galt, die Produktion aufrechtzuerhalten und Arbeitsplätze zu retten in einer schlimmen und schwierigen Zeit“, sagt er rückblickend dazu.
Bis 2020 sachkundiger Bürger
Peter Schnurbusch genoss das Vertrauen der Peddinghäuser und setzte sich mit viel Engagement für sie ein. Im Jahre 2003 ging er in den Ruhestand, aber nicht als Kommunalpolitiker. Über 25 Jahre war er Mitglied des Rates der Stadt Ennepetal, führte lange umsichtig den Betriebsausschuss und war noch bis September 2020 sachkundiger Bürger in Ratsausschüssen. Immer bestens vorbereitet kam er zu den Sitzungen, hatte schon längst Ortsbesichtigungen vorgenommen.
Er ist und bleibt gefragter Mann in der heimischen SPD und ist als ein kundiger Gesprächspartner geschätzt, nicht nur bei seinen Parteifreunden. Bei den Kommunalwahlen erhielt Peter Schnurbusch übrigens immer mehr als 61 Prozent der abgegebenen Stimmen im Bezirk Milspe. „Ich freue mich jetzt über die Arbeit der jungen Leute in der SPD“, sagt der Witwer, der mit seiner Frau Anne 36 Jahre verheiratet war. Sie gingen schon zusammen zur Schule.
Bei Versammlungen der SPD ist er dabei und wenn wichtige Entscheidungen anstehen, sagt er seine Meinung. Seit 1982 ist er Mitglied der SPD. Schon viele Jahre vorher hatte er einen Aufnahmeantrag gestellt. „Man wollte mich zu dieser Zeit wohl nicht haben“, erzählt er gerne und lächelt dabei.
65 Jahre ist er CVJM-er in Milspe und zählt seit vielen Jahren zur Arbeiterwohlfahrt. Die Wohnungsbaupolitik lag ihm immer am Herzen. „Schöne Wohnungen für alle“ ist seine Devise. Als Aufsichtsratsmitglied der Gebau arbeitet er seit Jahren daran, auch jetzt im Alter.
Seinen Ehrentag verbringt der Geburtstagsjubilar im Hause seines Bruders in Voerde. hjs

07.12.2020 in Allgemein

Busverbindung zum geplanten Impfzentrum in Ennepetal verbessern

 

Der Ennepetal-Ruhr-Kreis plant die Einrichtung eines Impfzentrums im ehemaligen Aldi-Standort an der Kölner Straße in Ennepetal.

In der heutigen Fraktionssitzung wurde dies durchweg begrüßt, zumal der Standort über eine Busverbindung von Ennepetaler und Schwelmer Bahnhof auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Unser Büttenberger Ratsmitglied Christoph Lotz wies  jedoch darauf hin, dass mit einem Extrahalt des Schnellbusses der Linie SB37 die Erreichbarkeit z. B. aus Hattingen und Sprockhövel noch weiter verbessert werden könnte. 

Die Fraktion griff diesen Hinweis umgehend auf und wird diesen an die geeigneten Stellen bei Stadt, Kreis und VER als Anregung weitergeben.

10.09.2020 in Allgemein

Neuer Unimog der Freiwilligen Feuerwehr in Aktion

 

Heute haben uns die Kameraden der Feuerwehr Ennepetal eindrucksvoll demonstriert, welche Szenarien mit gut ausgebildeten Feuerwehrleuten und richtungsweisendem Material heute und auch künftig bewältigt werden können. Nach bereits mehreren wichtigen Beschaffungen von geländegängigen Fahrzeugen in den letzten Jahren stellt der neu in Dienst gestellte Unimog sicher ein Highlight dar und bietet völlig neue Möglichkeiten, damit wir Ennepetaler uns weiter sicher fühlen können. Es handelt sich um kein Fahrzeug von der Stange sondern ist mit viel Herzblut und Sachverstand von unseren Wehrleuten konzipiert worden.

Auch wenn ich selbst nicht mehr aktiv bin, freue ich mich als Sprecher der SPD im Ausschuss für Feuerschutz und Ordnungswesen, dass wir aus dem politischen Raum in enger Partnerschaft mit der Feuerwehr und mit offenen Ohren dies im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger durch eigene Ideen und vor allem Mittel unterstützen konnten. Besonders gefreut hat mich zu hören , dass der ursprünglich auf einen SPD-Antrag zurückgehende Pickup inzwischen schon mehrere Personenrettungen in und auch außerhalb von Ennepetal unterstützt hat.

Ohne den Einsatz unserer Freiwilligen und Beamten wäre dies jedoch alles nichts.

Elmar Herrmann 

02.09.2020 in Allgemein

Neues Museum in Altenvoerde

 

Über das neue Museum "MIMUSE" berichtet unser Ratmitglied Dr. Petra Kappe:

"Zusammen mit meinem Enkel habe ich schon eine stattliche Anzahl unserer Ennepetaler Füchse aufgespürt. Von der Vollzähligkeit sind wir noch weit entfernt. Aber Roman Kruzycki hat sie alle 

komplett. Der Gründer des „MIMUSE“ bewahrt Fotografien von jedem einzelnen Exemplar in einem Ordner auf. Insgesamt sind es 66 im Stadtgebiet. Und in Kürze bekommt die Altenvoerder 

Fuchsfamilie wieder Zuwachs. Für das MIMUSE, das Minimuseum Ennepetal in der Mittelstraße, hat der vielseitig engagierte Roman Kruzyki einen neuen Fuchs entworfen. Das Besondere: nur 

der Fuchskopf ist ausgestaltet, er hat das Wappen der Stadt im Auge, genau das Sammlungs- und Forschungsgebiet des Museums also. Der Körper hingegen ist noch unbehandelt. Er soll als 

Gästebuch dienen und mit der Zeit heranwachsen - ebenso wie das Museum in der „Dr.-Fuchs-Höhle“ - durch die Beiträge vieler Menschen zu einem gemeinschaftlichen Ganzen.

 

Das MIMUSE ist eine sprudelnde Quelle über die Geschichte unserer Stadt und eine tolle Bereicherung. In der Mittelstraße in Altenvoerde liegt das kleine Museum mittendrin. Der Standort 

ist auch als verbindende Brücke zwischen Milspe und Voerde ideal. Geschichte schafft Verständnis 

und fördert den Zusammenhalt. Das Projekt von Roman Kruzycki beeindruckt mich sehr. So viel persönliches Engagement, Wissen und Verstehen verdient größte Anerkennung. Ich bin dankbar für die ausführliche, ganz besondere Museumsführung. Im Gespräch gab es viele Anknüpfungspunkte an eigene Erinnerungen und die Erzählungen von Eltern und Großeltern. Die Bierflasche der Brauerei Altenloh am Brink war beileibe nicht das einzige Objekt, das mich staunen machte."