15.05.2017 in Landespolitik

Hannelore Kraft zum Wahlausgang in Nordrhein-Westfalen

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

das ist kein guter Tag für die Sozialdemokratie in NRW. Aber zuallererst geht mein Glückwunsch an den Wahlsieger Armin Laschet. Ich wünsche ihm eine gute Hand für unser Land.

Mein Dank geht in diesen Minuten an die Partei, die gekämpft hat, allüberall viel unterwegs war. Es hat nicht gereicht. Wir haben das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler nicht mehr gewinnen können. Ich bedanke mich bei denen, die uns bei dieser Wahl unterstützt haben. Auch aus Berlin und den anderen Bundesländern. Es gab einen engagierten Einsatz. Wir haben einen Wahlkampf geführt, bei dem es fast ausschließlich um landesspezifische Themen ging. Genau darum hatte ich auch Berlin gebeten: Uns hier über Landespolitik entscheiden zu lassen. Und diese Entscheidung ist zu unseren Ungunsten sehr klar ausgefallen.

Es macht mich traurig, dass viele ihren Wahlkreis nicht wiedergewonnen haben. Und ich muss sagen: Die Entscheidungen, die getroffen worden sind, dafür übernehme ich persönlich die Verantwortung. Und deshalb werde ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Landesvorsitzende der SPD und als stellvertretende Bundesvorsitzende zurücktreten, damit die NRWSPD eine Chance auf einen Neuanfang hat. Ich wünsche meiner Partei weiterhin alles Gute. Ich habe mein Bestes gegeben. Ich bin fest davon überzeugt, wir haben in den letzten sieben Jahren das Land Schritt für Schritt nach vorne gebracht. Leider konnten wir es den Wählerinnen und Wählern nicht vermitteln.

Herzlichen Dank an Euch alle und Glück auf!


Eure Hannelore Kraft

10.05.2017 in Landespolitik

Hannlore Kraft in Ennepetal - Peter Schnurbusch erhält die Willy-Brandt-Medaille

 

Vier Tage vor der Landtagswahl hat Hannelore Kraft bei uns in Ennepetal Station gemacht und unseren Ehrenvorsitzenden Peter Schnurbusch mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Das ist die höchste Anerkennung, die unsere SPD zu vergeben hat. Herzlichen Glückwunsch. Das Bürgerfest auf dem Milsper Marktplatz war ein besonders schöner, würdiger Rahmen für die feierliche Ehrung.

 

Unsere NRW-Vorsitzende und Spitzenkandidatin nahm sich Zeit für viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern und machte noch einmal deutlich, dass am Sonntag beide Stimmen für die SPD wichtig sind. Die erste, damit Hubertus Kramer unser Abgeordneter im Landtag bleibt, die zweite, damit Hannelore Kraft auch die nächsten fünf Jahre die Landesregierung führen kann.

Warum das gut für NRW ist, schilderte Hubertus Kramer mit einem Rückblick auf die Erfolge von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihrer rot-grünen Koalition. Was noch besser werden kann, beschrieb die Kandidatin selbst: Kinderbetreuung, Schulen, Hochschulen und Berufsausbildung, Sicherheit und Infrastruktur, Straßen, Autobahnen und Brücken nannte sie als die hervorstechenden Bereiche für künftige Schwerpunktinvestitionen.

 

Die Sonne strahlte, und viele Menschen applaudierten Hannelore Kraft begeistert für ihre Aussagen. Viel Beifall fand auch die Diskussionsrunde mit Charlotte Baum (Flüchtlingshelfer), Edda Eckhardt (Henri-Thaler-Verein), Hans-Jürgen Barth (ABC-Ausbildungswerkstatt) und Luca Samlidis (Schülersprecher am Reichenbach-Gymnasium). Mona und Manuel Morgenstern umrahmten die rundum gelungene Veranstaltung mit Klavier und Gesang.

 

Der Ennepetaler SPD-Chor sang das Steigerlied, als Hannelore Kraft eintraf und durch die Menge auf die Bühne zuging. Auch „Wenn wir schreiten Seit' an Seit'“, „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ und „Die Gedanken sind frei“ sorgten für einen traditionsbewussten und kämpferischen Klang, für den es viel herzlichen Beifall aus dem Publikum und große Anerkennung von Hannelore Kraft und Hubertus Kramer gab.

 

Ennepetal war für den Nachmittag Mittelpunkt im wichtigen Endspurt zur Landtagswahl. Sozialdemokraten aus Ennepetal und den Nachbarstädten, Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi, Landrat Olaf Schade, sein Vorgänger Arnim Brux, der Bundestagsabgeordnete René Röspel, der Landtagsabgeordnete Rainer Bovermann sowie Kreistagsabgeordnete und Ratsmitglieder kamen, um Hubertus und Hannelore für die letzten Wahlkampftage kräftig Rückenwind zu geben. Glück auf!

02.05.2017 in Landespolitik

Hannelore Kraft kommt nach Ennepetal

 

am 10. Mai 2017 ab 14.30h auf dem Marktplatz in Ennepetal-Milspe

Mit Bühnenprogramm: Musik von Mona und Manuel Morgenstern 

Gesprächsrunde mit Hubertus Kramer (MdL) und Ennepetaler Bürgerinnen und Bürgern 

Für kleines Geld: Kaltgetränke sowie Kaffee und Kuchen 

 

 

 

 

18.03.2017 in Landespolitik

Hannelore Kraft kommt nach Ennepetal

 

Am 10. Mai wird die Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD und Ministerpräsidentin von NRW auf dem Marktplatz in Milspe erwartet. Der Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer hat uns die gute Nachricht zu unserer Jahreshauptversammlung überbracht. Der Besuch von Hannelore Kraft vier Tage vor der Landtagswahl freut uns und ist auch ein Kompliment für die engagierte Arbeit der Ennepetaler Sozialdemokratie.

Dr. Petra Kappe

10.01.2017 in Landespolitik

Heute für die Stadt von morgen: Minister Groschek stellt Gutachten für eine anpassungsfähige Stadtentwicklung vor

 

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Wie müssen Städte gebaut sein, um für künftige klimatische Veränderungen gut gerüstet zu sein? Was sollte städtebaulich schon heute entschieden werden, damit die Kommunen in Zukunft besser gegen Extremwetter gewappnet sind? Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement in Krisensituationen zielgerichtet eingesetzt werden? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigt sich das Gutachten „Resiliente Stadt – Zukunftsstadt“, das Stadtentwicklungsminister Michael Groschek jetzt vorgestellt hat. Erarbeitet wurde das Gutachten vom Stadtentwicklungsministerium gemeinsam mit dem Wuppertal Institut und plan+rist consult.

Hintergrund des Gutachtens sind die vielfältigen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen für die Städte, welche die Entwicklung nachhaltiger und zukunftsweisender Handlungsansätze in Stadtentwicklung, Stadtplanung und Städtebau erfordern. Mit dem Ansatz der resilienten Stadtentwicklung wird die Fähigkeit von Städten beschrieben, diesen gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen gegenüber robust und anpassungsfähig zu sein.

„Stadtentwicklung ist eine auf die Zukunft gerichtete Aufgabe“, sagte Minister Groschek anlässlich der Veröffentlichung. „Mit dem Gutachten greifen wir Zukunftsfragen der Städte auf und geben Anregungen, wie die Kommunen gegenüber gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen widerstands- und anpassungsfähiger werden können.“

Städte können beispielsweise Planungshinweiskarten zur klimagerechten Stadtentwicklung erstellen, wie u. a. die Stadt Essen für ihren Innenstadtbereich. Diese Karten bilden die gegenwärtige stadtklimatische Situation ab, ermöglichen die Modellierung von Klima-Szenarien und geben Hinweise für die Optimierung von Planungs- und Bauprozessen. Einen weiteren Ansatz zur Klimaanpassung stellen multifunktionale Flächennutzungskonzepte dar. Umgesetzt hat ein solches Konzept die Stadt Gelsenkirchen in der Siedlung Küppersbusch. Hier dient die Grünachse gleichzeitig als Spiel-, Frei- und Versickerungsfläche.

Das Gutachten thematisiert neben der Klimaanpassung Ansätze zur Bewältigung des demographischen Wandels sowie des Strukturwandels. Für die Handlungsfelder Stadtklima, Hitzebelastung und Lebensqualität, sommerliche Extremwetter, Wasserinfrastrukturen in der Stadt, sozialorientierte Wohnraumversorgung und bürgerschaftliches Engagement werden Resilienz-Kriterien benannt und Empfehlungen für die resiliente Stadtentwicklung formuliert.

„Das Gutachten zeigt, wie wichtig integrierte und flexible Planungsprozesse sind, für die wir mit dem gelebten Ansatz der integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung hier in Nordrhein-Westfalen bereits einen wichtigen Grundstein für eine zukunftsfeste Stadtentwicklung gelegt haben“, so Minister Groschek.

Das Gutachten „Resiliente Stadt – Zukunftsstadt“ ist digital abrufbar: http://www.mbwsv.nrw.de/service/downloads/Stadtentwicklung/Forschungsgutachten-Resiliente-Stadt---Zukunftstadt.pdf